© SG Grabenfleck e.V. - 2019 - Alle Rechte vorbehalten

Böllerschießen

Um in Pasing den Brauch des Böllerschießens wieder neu zu beleben wurde Anfang 1998 die Böllergruppe der SG Grabenfleck e.V. gegründet. Zusammen mit dem Trachtenverein Würmtaler Stamm e.V. wurde zeitgleich die Pasinger Böllerkompanie ins Leben gerufen. Nach absolviertem Lehrgang mit anschließender Prüfung über die vorschriftsmäßige Verwendung von Handböllern und Böllerpulver fand der erste Auftritt der Pasinger Böllerkompanie am 20. Juni 1998 im Rahmen des Pasinger Stadtfests statt. Übers ganze Jahr beteiligen sich die Böllerschützen an diversen kirchlichen Veranstaltungen, wie dem Patrozinium im Mai, Fronleichnam im Juni und dem Volkstrauertag im November. Daneben stehen auch Feierlichkeiten wie das Pasinger Stadtfest, das Münchner Stadtgründungsfest oder das Dachauer Volksfest auf dem Terminplan. Traditionell beginnt das Böllerjahr am Neujahrstag mit dem Anböllern am Pasinger Rathaus. Einen besonderen Höhepunkt bildet das Abschlussschießen am letzten Wiesnsonntag zu Füßen der Bavaria auf der Theresienwiese. Mittlerweile haben sich auch die Böllerschützen des Kultur- und Heimatpflegevereins D'Pasinger der Pasinger Böllerkompanie angeschlossen.

Tradition und Brauchtum

Exakte Datierungen über die Entstehung des Böllerschiessens sind nicht vorhanden; belegbare Chroniken reichen aber bis in das ausgehende 14. Jahrhundert zurück. Ab dem 18. Jahrhundert verbreitete sich das Böllern im gesamten deutschsprachigen Raum. Mittlerweile wird in ca. 500 Vereinen allein in Bayern geböllert. Dabei war und ist das Böllerschießen kein eigenständiger Brauch, für das Böllern muss(te) immer ein entsprechender Anlass gegeben sein. Ursprünglicher Zweck des Böllerns war schlicht die Erzeugung von Lärm. Damit sollten böse Geister vertrieben, das Wetter beeinflusst oder Warnungen rasch verbreitet werden. Im Laufe der Zeit haben sich die Anlässe natürlich grundlegend geändert. Heute wird vor allem zur Ehrung besonderer Personen bei Jubiläen oder Hochzeiten, zum Totengedenken bei Beerdigungen, als Zeichen der Frömmigkeit bei kirchlichen Feiertagen oder zum Ausdruck des Traditionsbewusstseins z.B. bei Maibaumfeiern geböllert.

Eine ganz besondere Ehre ...

Am Ende eines jeden Jahres wird im Rahmen des Weihnachtsschießens unter allen Luftgewehr- und Luftpistolenschützen der Schützenkönig ausgeschossen. Ein einziger Schuss entscheidet darüber, wer ein Jahr lang die Königskette tragen, den Verein bei verschiedenen Anlässen, wie z. B. dem Schützen- und Trachtenumzug zum Oktoberfest, vertreten darf und auf der Königsscheibe verewigt wird. Die Königsproklamation bildet alljährlich den Höhepunkt bei der großen Jahresabschlussfeier des Vereins Anfang Dezember.
Am 02.12.2018 war es wieder soweit. Der Höhepunkt unserer Jahresabschlussfeier war die Königsproklamation. In diesem Jahr sicherte sich Königin Katrin mit einem 11,7 Teiler die Königswürde vor Wurstkönigin Marion mit einem 95,3 Teiler und Brezenkönigin Monika mit einem 101,2 Teiler.
Unsere Preisträger der Jahresendfeier 2018
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Böllerschießen

Um in Pasing den Brauch des Böllerschießens wieder neu zu beleben wurde Anfang 1998 die Böllergruppe der SG Grabenfleck e.V. gegründet. Zusammen mit dem Trachtenverein Würmtaler Stamm e.V. wurde zeitgleich die Pasinger Böllerkompanie ins Leben gerufen. Nach absolviertem Lehrgang mit anschließender Prüfung über die vorschriftsmäßige Verwendung von Handböllern und Böllerpulver fand der erste Auftritt der Pasinger Böllerkompanie am 20. Juni 1998 im Rahmen des Pasinger Stadtfests statt. Übers ganze Jahr beteiligen sich die Böllerschützen an diversen kirchlichen Veranstaltungen, wie dem Patrozinium im Mai, Fronleichnam im Juni und dem Volkstrauertag im November. Daneben stehen auch Feierlichkeiten wie das Pasinger Stadtfest, das Münchner Stadtgründungsfest oder das Dachauer Volksfest auf dem Terminplan. Traditionell beginnt das Böllerjahr am Neujahrstag mit dem Anböllern am Pasinger Rathaus. Einen besonderen Höhepunkt bildet das Abschlussschießen am letzten Wiesnsonntag zu Füßen der Bavaria auf der Theresienwiese. Mittlerweile haben sich auch die Böllerschützen des Kultur- und Heimatpflegevereins D'Pasinger der Pasinger Böllerkompanie angeschlossen.

Tradition und Brauchtum

Exakte Datierungen über die Entstehung des Böllerschiessens sind nicht vorhanden; belegbare Chroniken reichen aber bis in das ausgehende 14. Jahrhundert zurück. Ab dem 18. Jahrhundert verbreitete sich das Böllern im gesamten deutschsprachigen Raum. Mittlerweile wird in ca. 500 Vereinen allein in Bayern geböllert. Dabei war und ist das Böllerschießen kein eigenständiger Brauch, für das Böllern muss(te) immer ein entsprechender Anlass gegeben sein. Ursprünglicher Zweck des Böllerns war schlicht die Erzeugung von Lärm. Damit sollten böse Geister vertrieben, das Wetter beeinflusst oder Warnungen rasch verbreitet werden. Im Laufe der Zeit haben sich die Anlässe natürlich grundlegend geändert. Heute wird vor allem zur Ehrung besonderer Personen bei Jubiläen oder Hochzeiten, zum Totengedenken bei Beerdigungen, als Zeichen der Frömmigkeit bei kirchlichen Feiertagen oder zum Ausdruck des Traditionsbewusstseins z.B. bei Maibaumfeiern geböllert.

Eine ganz besondere Ehre ...

Am Ende eines jeden Jahres wird im Rahmen des Weihnachtsschießens unter allen Luftgewehr- und Luftpistolenschützen der Schützenkönig ausgeschossen. Ein einziger Schuss entscheidet darüber, wer ein Jahr lang die Königskette tragen, den Verein bei verschiedenen Anlässen, wie z. B. dem Schützen- und Trachtenumzug zum Oktoberfest, vertreten darf und auf der Königsscheibe verewigt wird. Die Königsproklamation bildet alljährlich den Höhepunkt bei der großen Jahresabschlussfeier des Vereins Anfang Dezember.
Am 02.12.2018 war es wieder soweit. Der Höhepunkt unserer Jahresabschlussfeier war die Königsproklamation. In diesem Jahr sicherte sich Königin Katrin mit einem 11,7 Teiler die Königswürde vor Wurstkönigin Marion mit einem 95,3 Teiler und Brezenkönigin Monika mit einem 101,2 Teiler.
Unsere Preisträger der Jahresendfeier 2018