© SG Grabenfleck e.V. - 2019 - Alle Rechte vorbehalten

Integration von Sportlern mit Handicap

Sport verbindet! Wir freuen uns sehr darüber berichten zu können, dass wir mit Unterstützung der Stiftung Soziales München der Stadtsparkasse München und der engagierten Mitarbeit unserer Schützen eine Möglichkeit schaffen konnten, künftig auch Menschen mit Behinderungen den Spaß am Sportschießen näher zu bringen. Gerade diese Menschen haben oftmals viele Hürden zu überwinden und die Ausübung verschiedener Sportangebote ist nur eingeschränkt oder gar nicht möglich. Hand in Hand ist es uns gelungen die Integration behinderter Menschen in die Tat umzusetzen. Durch die Hilfe der Stiftung Soziales München konnte ein speziell angefertigtes Luftgewehr für unsere Schützen mit fehlender oder stark eingeschränkter Sehfähigkeit zur Verfügung gestellt werden. Einige unserer sehenden Schützen stehen beim Training betreuend zur Seite und so konnten wir eine gelungene Mischung von Sport, Spaß und gesellschaftlichem Miteinander schaffen.
Mit den Ohren sehen
Blinde Schützen zielen mit den Ohren. Unsere Schützen schießen mit einem Pressluftgewehr. Der Unterschied zu den Gewehren unserer sehenden Schützen liegt darin, dass Diopter und Korntunnel durch eine Optronik ersetzt werden. Diese Optronik sitzt auf dem Gewehr wie ein Zielfernrohr. Ein Spezialgerät wandelt zudem die Lichtsignale in Töne um. Auf diese Weise können die blinden bzw. sehbehinderten Schützen die Zielscheiben anvisieren. Ins “Schwarze” sollten sie dabei möglichst nicht treffen. Denn ihre Zielscheiben sind in der Mitte weiß und werden mit jedem Ring nach außen hin dunkler. Mit dem unsichtbaren Infrarotstrahl tasten die Schützen die Zielscheibe auf ihren Mittelpunkt hin ab und das Infrarotlicht ersetzt das Augenlicht. Der von der Scheibe reflektierte Lichtstrahl wird von einem Sensor am Gerät aufgenommen und in akustische Signale übersetzt, die den Schützen Aufschluss über ihre Zielgenauigkeit geben: Je höher der Ton, desto genauer ist das Ziel im Visier.
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Integration von Sportlern

mit Handicap

Sport verbindet! Wir freuen uns sehr darüber berichten zu können, dass wir mit Unterstützung der Stiftung Soziales München der Stadtsparkasse München und der engagierten Mitarbeit unserer Schützen eine Möglichkeit schaffen konnten, künftig auch Menschen mit Behinderungen den Spaß am Sportschießen näher zu bringen. Gerade diese Menschen haben oftmals viele Hürden zu überwinden und die Ausübung verschiedener Sportangebote ist nur eingeschränkt oder gar nicht möglich. Hand in Hand ist es uns gelungen die Integration behinderter Menschen in die Tat umzusetzen. Durch die Hilfe der Stiftung Soziales München konnte ein speziell angefertigtes Luftgewehr für unsere Schützen mit fehlender oder stark eingeschränkter Sehfähigkeit zur Verfügung gestellt werden. Einige unserer sehenden Schützen stehen beim Training betreuend zur Seite und so konnten wir eine gelungene Mischung von Sport, Spaß und gesellschaftlichem Miteinander schaffen.
Mit den Ohren sehen
Blinde Schützen zielen mit den Ohren. Unsere Schützen schießen mit einem Pressluftgewehr. Der Unterschied zu den Gewehren unserer sehenden Schützen liegt darin, dass Diopter und Korntunnel durch eine Optronik ersetzt werden. Diese Optronik sitzt auf dem Gewehr wie ein Zielfernrohr. Ein Spezialgerät wandelt zudem die Lichtsignale in Töne um. Auf diese Weise können die blinden bzw. sehbehinderten Schützen die Zielscheiben anvisieren. Ins “Schwarze” sollten sie dabei möglichst nicht treffen. Denn ihre Zielscheiben sind in der Mitte weiß und werden mit jedem Ring nach außen hin dunkler. Mit dem unsichtbaren Infrarotstrahl tasten die Schützen die Zielscheibe auf ihren Mittelpunkt hin ab und das Infrarotlicht ersetzt das Augenlicht. Der von der Scheibe reflektierte Lichtstrahl wird von einem Sensor am Gerät aufgenommen und in akustische Signale übersetzt, die den Schützen Aufschluss über ihre Zielgenauigkeit geben: Je höher der Ton, desto genauer ist das Ziel im Visier.